Auf zunehmenden LKW-Verkehr reagieren!

BfM für Ausbau des Autobahnanschlusses Meckenheim-Nord

Meckenheim verkehrsmäßig fit für die Zukunft zu machen – das gehört zu den Anliegen der BfM. Für die Straßenverkehrssituation hat die BfM entsprechende Überlegungen angestellt.
Wer den Verkehr an der Kreuzung Bonner Straße/Gudenauer Allee beobachtet, stellt einen ununterbrochenen Fluss von LKWs in und vom Gewerbegebiet fest.

Entlang der Bonner Straße ist ein neuer Gewerbepark entstanden, auf dem sich in den nächsten Jahren diverse Firmen ansiedeln sollen. Zusätzlich wird Rastingg ein hochmodernes Fleischwerk in Meckenheim bauen. Fachleute meinen, für EDEKA und Rasting könne man täglich mit bis zu 900 LKW-Bewegungen rechnen, 450 rein und 450 raus. Das sind ca. 35 Lkws pro Stunde, 7 Tage in der Woche. Dazu kommt der Verkehr von den anderen Firmen.
Es liegt in Meckenheims Interesse, dass dieser Verkehr in Meckenheim den kürzesten Weg zu den Autobahnen nimmt. Gerade für Rasting wäre der kürzeste Weg die Anschlussstelle Meckenheim Nord. Unglücklicherweise führt diese Anschlussstelle nur nach Norden, Richtung Bonn. Es wäre sinnvoll, diese Anschlussstelle so umzubauen, dass von dort auch der Verkehr in Richtung Süden zum Autobahnkreuz bzw. A 61 möglich ist. Die Gudenauer Allee und die ständig den Verkehr blockierende Kreuzung Gudenauer Allee – Bonner Straße – Lüftelberger Straße würden entlastet. Damit diese Fahrzeuge im Stadtgebiet den kürzesten Weg unter weitgehender Aussparung des Meckenheimer Stadtgebietes nehmen, fordern wir, den Autobahnanschluss Meckenheim-Nord auch für die Fahrtrichtung Süden umzubauen. Die Planung, die zum Bau der derzeitigen Anschlussstelle führte, ist Jahrzehnte alt, war auf die ehemalige Hauptstadt Bonn ausgerichtet und entspricht nicht mehr dem heutigen Bedarf. Der Standort Meckenheim würde an Attraktivität gewinnen. Meckenheim sollte sich um die baldige Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan bemühen.

Pressemitteilung 20/2020 der Wählervereinigung Bürger für Meckenheim (BfM)